2009 fand der traditionelle Stiftungstag der Samariter an der Ruhr Stiftung im neuen Peter Reuschenbach Haus der AWO statt. Neben der Siegerehrung des Schulsaniwettbewerbs, wo erneut die Gruppe des Gymnasium Stoppenberg (JUH) den ersten Platz belegte, gefolgt von zwei ASB-Gruppen, wurde vor allen Dingen auch die Peter Reuschenbach Ehrenurkunde überreicht. Der Stiftungsbeirat hatte sich auf Helga Iwer als zu Ehrende verständigt. In seiner Laudatio würdigte Reinhard Paß (Beiratsmitglied und neu gewählter Oberbürgermeister der Stadt Essen) das jahrzehntelange soziale Engagement der Vorsitzenden des ASB-Betreuungsvereins. Gemeinsam mit dem Beiratsvorsitzenden Uwe Knüpfer übergab er dann die Urkunde. In Ihrer Dankesrede erinnerte Helga Iwer vor allen Dingen auch an den Namensgeber der Ehrung, den inzwischen verstorbenen ALT-OB der Stadt Essen und Mitbegründer der Stiftung, Peter Reuschenbach.
Am 30.10. fand der zweite Stiftungstag der Samariter an der Ruhr Stiftung statt. Der Beiratsvorsitzende Uwe Knüpfer hatte dabei viel zu tun, galt es doch die Pokale des SchulsaniContest, die Peter Reuschenbach Ehrenurkunde und gleich zwei Schecks zu übergeben. Die Peter Reuschenbach Ehrenurkunde erhielt Ingo Gutenberger. In einer faszinierenden Ansprache würdigte Uwe Knüpfer desssen engagierte und kompetente Berichterstattung über alle Aspekte des sozialen Lebens in Essen. Mehr als 3 Jahrzehnte stand Ingo Gutenberger für einen Lokaljournalismus, der die besonders schwierigen Themen der Menschen aufgreift, verständlich aufbereitet und dann darüber berichtet, diese kommentiert und dabei wenn nötig auch mit dem mahnenden Wort nicht spart. Zweimal 1.000,- € konnte die Stiftung 2008 an Familienzentren für Arbeit im Gesundheitsbereich auszahlen. Und natürlich bekamen der erste, zweite und dritte Platz des SchulsaniContest auch die Pokale. Der Wanderpokal ging an das Gymnasium Stoppenberg, und die begeisterten Schulsanitäterinnen (gefördert von der JUH) kündigten direkt an, beim Wettbewerb im nächsten Jahr alles daran setzen zu wollen, den Pokal auch zu behalten. Da werden die Zweitplatzierten (GymBo/ASB) und Drittplatzierten (Marienschule/DRK) aber sicher noch ein Wörtchen mitzureden haben. Denn knapp war es schon.
Zum zweiten Mal führte die Samariter an der Ruhr Stiftung am 23./24.08.2008 den Schulsani-Wettbewerb durch. Anmelden konnten sich Gruppen aus allen Schulen und natürlich, völlig egal von wem betreut. Auf dem Gelände des Heinrich-Rabbich-Hauses fand das diesjährige RettCamp und der damit verbundene Schulsani-Contest statt.
Trotz einiger Wolken, der Wettergott war an diesem - für die Schulsanis und die Organisatoren - wichtigen Tag gnädig und so konnte die komplette Veranstaltung ohne Regen erfolgreich durchgeführt werden. An insgesamt fünf Stationen galt es einerseits die erlernten Erste-Hilfe-Inhalte anzuwenden und andererseits die Geschicklichkeit eines jeden Teams unter Beweis zu stellen. Zusätzlichen Ansporn lieferten sicherlich die zu gewinnenden Sachpreise.
Mit viel Spaß und Disziplin stellten sich die Teams allen Aufgaben und schaffen es diese zumeist mit Bravour zu bestehen. Organisiert und unterstützt wurde die komplette Veranstaltung durch die Helfer des Katastrophenschutzes des ASB, durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes, durch Helfer der ASJ und viele andere Ehrenamtliche, die das Wochenende zudem dazu nutzten, Kontakte untereinander aufzubauen oder zu intensivieren. Den Sieg trugen diesmal (ganz knapp) die Schulsanis vom Gymnasium am Stoppenberg (JUH) davon, direkt gefolgt von den GYMBOs (ASB) auf Platz 2. Dritte wurden die Marienschüler (DRK) aus Steele. Die große Pokalübergabe folgt im oktober, beim diesjährigen Stiftungstag.
Am 23.08. startet der 2. Schulsanitäter-Wettbewerb der Stiftung. Neben interessanten Preisen für die ersten 3 Plätze geht es auch wieder um die Pokale und natürlich um den Wanderpokal der Siegermannschaft. Anmeldungen an Anmeldung Schulsani-Wettbewerb.
Zum zweiten Mal vergab die ktpBKK den Solidaritätspreis, den sie 2006 zum 170jährigen Bestehen eingeführt hatte. Diesmal ging der mit 2.500,- € dotierte Preis an die Samariter-an-der-ruhr Stiftung, für deren Egagement um den Schulsanitätsdienst. In seiner Ansprache würdigte der Vorstandsvorsitzende der Kasse, Reiner Geisler, die besondere Bedeutung des Stiftungszwecks für die Solidarität mit Verletzten und Kranken.
Stiftungsbeiratsvorsitzender Uwe Knüpfer bedankte sich im Namen der Stiftung für den Preis, der neben der finanziellen Zuwendung vor allen Dingen auch eine wichtige Würdigung der Stiftungsarbeit darstellt. Überreicht wurde der Preis in Anwesenheit von Bürgermeisterin Annette Jäger, die sich selbst engagiert für die Vergabe an die Stiftung eingesetzt hatte.
Der Beirat der Stiftung freut sich sehr mit Britta Altenkamp ein neues Mitglied gewonnen zu haben. Britta Altenkamp ist im Landtag NRW und dort u.a. stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD. Sie setzt sich seit Jahren in unterschiedlichsten Funktionen engagiert für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. Für den Beirat wurde Britta Altenkamp im September 2007 berufen.
Am 10.10.2007 veranstaltete die Stiftung in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr in Saal Ruhr der Messe Essen den 1.Samariter-Stiftungstag. Viele interessierte besucher, darunter auch die Bürgermeisterin Frau Jäger, den Beigeordneten Herrn Renzel, den stellvertretenden Landesvorsitzenden des ASB Herrn Meier und die Vorstandsvorsiteznde der Stiftung Gemeinsam Handeln Frau Fischer, konnte der Beiratsvorsiteznde Uwe Knüpfer begrüßen. Ihnen und den anderen Gästen wurden viele Informationen geboten, rund um:
Um 16.00 Uhr fand die offizielle Pokalverleihung für die Sieger des 1. Schulsani-Wettbewerbs statt.
Darüber hinaus wurde erstmalig die Peter Reuschenbach Ehrenurkunde an Herrn Marc Steinhoff, Lehrer der Bertha-Krupp Realschule, verliehen. Mit diesem Preis, der dauerhaft an den verstorbenen Mitbegründer der Stiftung erinnern soll, zeichnet die Stiftung jährlich Personen aus, die sich besonders eingesetzt haben. Marc Steinhoff hat federführend die Einführung des Schulsanitätsdienstes an der Realschule verantwortet, und damit an einem neuen und wichtigen Angebot für Schüler und Schulen entscheidenden Anteil.